Die Promi-Geburtstage vom 30. November 2005: Billy Idol

Hamburg (dpa) Mit seinem sexy Oberlippenschwung und Pommes-Frites-Frisur wurde Billy Idol in den 80er Jahren weltbekannt. Nun ist der Rocksänger, der heute seinen 50. Geburtstag feiert, wieder da - und verspricht seinen Fans, dass ihm die Hölle folgen wird.

Der gebürtige Londoner verbrachte sechs Jahre seiner Kindheit in New York, bevor seine Familie nach England zurückkehrte. Als er dort unter dem bürgerlichen Namen William Michael Albert Broad die Universität besuchte, stand lediglich die Beurteilung "idle" (faul) auf seinem Zeugnis. Was der Studienabbrecher also von seiner Hochschulzeit übrig behielt, ist der Künstlername "Idol".

Idol tummelte sich neben anderen Vertretern des legendären "Bromley Contingents" in der nach dem Londoner Vorort benannten Punkszene, und stieg 1976 gemeinsam mit Tony James und John Towe bei der Punk-Band Chelsea ein. Es dauerte nicht lange bis die drei als Spaltgruppe namens Generation X drei LP´s herausbrachten: "Generation X" (1978), "Valley Of The Dolls" (1979) und "Kiss Me Deadly" (1981). Nach der letzen Veröffentlichung gab Sänger Billy Idol die Auflösung der Band bekannt, die vielen englischen Kritikern zu kommerziell geworden war.

Anschließend ging der blondierte Punkrocker nach New York, wo er einen anderen Musiktrend ausmachte. Mit Hits wie "Mony Mony", "Dancing With Myself" und "Hot In The City" eroberte er Amerikas Hitparaden.

Hamburg (dpa) Mit seinem sexy Oberlippenschwung und Pommes-Frites-Frisur wurde Billy Idol in den 80er Jahren weltbekannt. Nun ist der Rocksänger, der heute seinen 50. Geburtstag feiert, wieder da - und verspricht seinen Fans, dass ihm die Hölle folgen wird.

Der gebürtige Londoner verbrachte sechs Jahre seiner Kindheit in New York, bevor seine Familie nach England zurückkehrte. Als er dort unter dem bürgerlichen Namen William Michael Albert Broad die Universität besuchte, stand lediglich die Beurteilung "idle" (faul) auf seinem Zeugnis. Was der Studienabbrecher also von seiner Hochschulzeit übrig behielt, ist der Künstlername "Idol".

Idol tummelte sich neben anderen Vertretern des legendären "Bromley Contingents" in der nach dem Londoner Vorort benannten Punkszene, und stieg 1976 gemeinsam mit Tony James und John Towe bei der Punk-Band Chelsea ein. Es dauerte nicht lange bis die drei als Spaltgruppe namens Generation X drei LP´s herausbrachten: "Generation X" (1978), "Valley Of The Dolls" (1979) und "Kiss Me Deadly" (1981). Nach der letzen Veröffentlichung gab Sänger Billy Idol die Auflösung der Band bekannt, die vielen englischen Kritikern zu kommerziell geworden war.

Anschließend ging der blondierte Punkrocker nach New York, wo er einen anderen Musiktrend ausmachte. Mit Hits wie "Mony Mony", "Dancing With Myself" und "Hot In The City" eroberte er Amerikas Hitparaden.

1983 erschien mit "Rebel Yell" der zweite Longplayer. Da bei diesen Stücken der Gitarrist Steve Stevens seine Finger mit im Spiel hatte, sind weitaus mehr Hard-Rock-Einflüsse zu erkennen als noch auf der ersten Solo-Platte "Billy Idol" (1982).

Zahlreiche Titel stürmten fortan die Charts. "Rebel Yell" hielt sich fast ein Jahr in der deutschen LP-Hitparade, denn mit "Eyes Without A Face", "Flesh For Fantasy" und "Catch My Fall" traf der Ex-Brite auch den Musikgeschmack der Deutschen. Auch sein nächstes Album "Whiplash Smile" (1986) fand weltweit viele Abnehmer, wofür der Liedknüller "To Be A Lover" und die Ballade "Sweet Sixteen" sorgten.

Danach erlebt Idol verschiedene Schicksalschläge. Nachdem ihm seine bessere musikalische Hälfte Stevens verlassen hatte, verunglückte der Harley-Liebhaber 1990 mit seinem Motorrad und verlor dabei fast ein Bein.

Obwohl die folgende Platte "Charmed Life" (1990) nur wenige Hörer überzeugte, strömten mancherorts noch scharenweise Fans zu seinen Live-Konzerten, die in Amerika von Faith No More eröffnet wurden. Dennoch trennte sich der Manager und Produzent Keith Forsey von seinem Vertragspartner.

Im weiteren Verlauf der Neunziger stand Idol mehrfach wegen Prügeleien vor Gericht, kam aber mit Geldbußen und Bewährungsstrafen davon. 1998 erschien der verblasste Rockstar als Schauspieler in dem Film "Eine Hochzeit zum Verlieben" auf der Kinoleinwand.

2001 taucht Idol mit einer Best-Of-Platte aus der musikalischen Versenkung auf und präsentierte vier Jahre später mit "Devil's Playground" sein erstes Studioalbum seit "Cyberpunk" (1993). Vor den Aufnahmen zur aktuellen Scheibe hatte sein langjähriger Weggefährte Steve Stevens wieder das Gitarrenruder übernommen und Billy Idol den Rock'n'Roll sowie die alte Spielfreude zurückgebracht.

So startete Billy Idol kürzlich seine Comeback-Tour in Deutschland und betrat mit knallenger Lederhose und wasserstoffblonder Punkfrisur die Bühne, um 3500 begeisterten Fans in Hannover entgegen zu rufen: "I'm coming and hell is coming with me". Nicht nur seine neuen Songs wie "Super Overdrive", sondern auch die alt bekannten Hits aus den 80er Jahren rockten das Publikum, als wäre er nie fort gewesen.